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Herrenhaus Trossin

Das Gelände des Rittergutes Trossin ist zugänglich. Das Herrenhaus kann nicht besichtigt werden.


Trossin liegt etwas abseits der Hauptverkehrswege, die durch die Dübener Heide führen. Landwirtschaft ist der Haupterwerbszweig. In der Vergangenheit beherrschte das Rittergut den Ort und das Herrenhaus wurde im Volksmund als 'Schloss' bezeichnet. 1349 erstmals erwähnt, wechselte es öfters den Besitzer. Im 17. Jahrhundert wandelte Kurfürst Johann Georg von Sachsen das Mannlehnrittergut in ein Erblehngut um. Dadurch stabilisierten sich die Besitzverhältnisse.

Das heutige Schloss entstand im 18. Jahrhundert (1747) im Barockstil durch Peter Freiherr von Hohenthal. Spätere Umbauten fügten Elemente des Historismus und des Jugendstils hinzu.

Das Herrenhaus ist ein langgestreckter zweigeschossiger Bau (auch als freistehendes Herrenhaus bezeichnet), in seiner Mitte befindet sich ein Glockenturm, die Gebäudeteile rechts und links werden als Nord- bzw. Südflügel bezeichnet. Die Dachform von Herrenhaus und Wirtschaftsgebäude sind Satteldächer, der Eckpavillon des Herrenhauses mit Walmdach.

Nach Überführung des Gutes in Volkseigentum (1945) wurde eine Fachschule für Landwirtschaft angesiedelt, später zu einer Betriebsberufsschule umgewandelt. Im Gefolge der Wiedervereinigung ging es in Privatbesitz über und ist heute ein Erlebnisbienenhof.

Schloss- bzw. Dorfteich und Rosengarten sind mit dem Herrenhaus verbunden.


Informationen aus dem Internet: wikipedia.org, gemeinde-trossin.de und architektur-blicklicht.de
sowie Ferienland Dübener Heide 16/2015/