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Schloss Trebitz

Das Schloss ist privater Wohnsitz und kann nicht besichtigt werden.


Historie

Die Ersterwähnung einer Burganlage in Trebitz/Elbe als Zentrum eines Verwaltungsbezirkes ist für die Jahre 965/1004 belegt, wobei die Urkunde von 965 allerdings als Fälschung gilt.

Bis 1290 gehörten Burg und Amt Trebitz zur Grafschaft Brehna. Die Burg Trebitz war eine ungewöhnlich große Burganlage. Sie umfasste etwa 2 Hektar und war durch zwei Wasergräben geschützt. Im ottonischen Zeitalter war sie ein militärisches Zentrum. Als diese Bedeutung schwand, wurde sie zum Schloss umgebaut (im 13. Jahrhundert durch die Grafen von Brehna).

Nach Erlöschen des dortigen Grafengeschlechtes kam Trebitz an Kursachsen. Die Trebitzer Burg wurde nun zu einem kurfürstlichen Schloss und Trebitz wurde Stadt.

Im 14. Jh. Neubau des Schlosses nach einem Brand. Ab 1411 Nutzung als Witwensitz der Gemahlin Kurfürst Rudolfs III.. Im 15. Jahrhundert verlor das Schloss seinen kurfürstlichen Status und Vasallen des Herrschers wurden mit den Gütern belehnt. Damit erfolgte die Umfunktioniereung des Schlosses zum Rittergut. Im Verlaufe der folgenden Jahrhunderte verlor Trebitz seine Bedeutung. Mitte 17. Jh. umgebaut. 1892 weitgehender Neubau des S-Flügels in neobarocken Formen, Errichtung der Wirtschaftsgebäude.

1930 wurde das Schloss in eine Klinik ( von Dr. Moses) umgewandelt. 1940 erfolgte die Enteignung, da anderweitiger Bedarf entstanden war; es wurde ein Ostarbeiterkrankenhaus eingerichtet. Nach dem Kriege wurde das Schloss Trebitz sofort als Alters- und Pflegeheim, vor allem für hilflose ältere Vertriebene, genutzt.

Ab 2002 ist das Schloss ein privater Wohnsitz.

Die heutige Kernburg ist etwa 7 000 qm groß und noch zu zwei Drittel durch eine hohe mittelalterliche Ringmauer umgeben.


Quellen: wikipedia.org
sowie Ferienland Dübener Heide 16/2015

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letzte Änderung 01/2018