Ausflugsziele in der Dübener Heide

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Gräfenhainichener Mühlenweg

Bei einem Besuch in Gräfenhainichen lohnt sich ein kleiner Abstecher in die Natur! Nehmen Sie sich eine Stunde Zeit zum Entspannen und Erholen, wandern oder spazieren den Mühlenweg an vier ehemaligen Mühlen entlang.

Der Mühlenweg ist ein Abschnitt des wesentlich längeren Weges von Gräfenhainichen zum Ochsenkopf. So richtig für den kleinen Sonntagnachmittagspaziergang geeignet. Lassen Sie Ihr Auto in Gräfenhainichen am Parkplatz Schützenplatz stehen und gehen den Hainmühlenweg stadtauswärts. Nach etwa 400 Meter queren Sie die B 107 und sehen die Hainmühle vor sich. Sie war eine Mahl- und Schneidmühle, in der Korn gemahlen und Holz aus der Heide geschnitten wurde.

Auf dem weiteren Weg zur Vehsemühle kommen sie an einem Korb- und Grauweidenstandort vorbei. Dieses Baumareal wurde hier wahrscheinlich angelegt, um den Korbflechtern ausreichend Material zur Verfügung zu stellen. Auf diesem Abschnitt wächst auch die 'Rote Pestwurz', eine Pflanze, die in der Dübener Heide nur selten zu finden ist.

Die Vehsemühle ist nach ihrem früheren Besitzer benannt; ebenfalls eine Mahl- und Schneidmühle und 1555 erstmals urkundlich erwähnt. In ihrer unmittelbarer Nähe wächst eine weitere Seltenheit der Region, der 'Schwedische Mehlbeerbaum', dessen natürliche Herkunft Skandinavien und die Norddeutsche Tiefebene ist.

Nach weitern 500 Metern erreichen Sie die Birnbaummühle. Im Vorgarten der Mühle befinden sich noch Reste von Mahlsteinen. Die Buchholzmühle ist das nächste Ziel und zugleich Wendepunkt des  kleinen Ausflugs. Wie alle bisherigen Mühlen handelt es sich auch hier um eine ehemalige Mahl- und Schneidmühle, die alle von der Kraft des Wassers des Mühlbaches betrieben wurden. An der letztgenannten Mühle lohnt sich eine kleine Rast, denn die drei künstlichen Teiche sowie Damwild, Ziegen, Schafe, Enten und Gänse, die hier zu beobachten sind, vermitteln einen Hauch liebenswerter Natur.

Nach Claudia Böhm, 47. empfohlene Wanderung in
Ferienland Dübener Heide, 47. Ausgabe, Winter 2003/04


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letzte Änderung: 10.11.2011