Pretzsch

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Pretzsch - Stadt an der Elbe


Pretzsch zählt zu den ältesten Orten der Dübener Heide. Er wurde erstmals 981 als „Pretatzsch“ in einer Urkunde Otto II erwähnt. Das anfangs von Fischerei und Landwirtschaft geprägte Dorf erfuhr Ende des 17. bis Anfang des 18. Jahrhunderts seinen Aufschwung. Noch heute sind die damaligen Strukturen zu erkennen.

Schloss Pretzsch

Die Sächsischen Kurfürsten übernahmen in dieser Zeit die Burg und erhoben sie zur Residenz der Kurfürstinnen. Durch den bekannten Baumeister Pöppelmann erhielt das Schloss seine heutige Gestalt.
Christiane Eberhardine, Kurfürstin von Sachsen und Königin von Polen, wohnte Anfang des 18. Jahrhunderts im Schloss. Anfangs nur als Sommersitz, später residierte sie hier mit ihrem Hofstaat.In der Pretzscher Kirche ist sie begraben. Noch heute ist ihr Grabstein zu sehen.

Mit dem höfischen Leben erhielt die Wirtschaft des Ortes Aufschwung, der Weinbau entwickelte sich ebenso wie die Elbschifffahrt und verschiedenes Handwerk. Die Stadtmühle und die Neue Mühle sind die ältesten Mühlen dieser Gegend. Viele Gebäude strahlen bis in die Gegenwart das Flair mittelalterlicher Geborgenheit aus.

Die Kurentwicklung in der Dübener Heide wirkte sich auch auf Pretzsch aus und so gehören Park und Parkhotel als ehemalige Kureinrichtungen zum Bild der Stadt.

Heute ist das elbnahe Schloss Pretzsch das dominante und wohl beachtlichste Bauwerk des Ortes. Besonders vom Elbradweg aus ist es von weitem in seinerKirche St. Nikolaus gesamten Schönheit zu sehen.

WieckhausBei einem Besuch des Ortes sollte unbedingt die evangelische Kirche „St. Nikolaus“  aufgesucht werden. Bei einem Rundgang fallen weiterhin die vielen Bürgerhäuser im Fachwerkbaustil sowie das Geburtshaus von Klara Wiek, der bekannten Pianistin und späteren Gattin Robert Schumanns, am Mark besonders auf.

Nicht versäumen sollte man einen Spaziergang zur Elbe. Hier bieten sich herrliche Ausblicke. Eine Überfahrt mit der Gierfähre ist durchaus zu empfehlen.

Ein Gedenkstein erinnert an das "Gefecht bei Pretzsch" im Oktober 1759 im Rahmen des 7-jährigen Krieges zwischen Preußen und Österreich. In ihm wurde die Dübener Heide mehrfach von den Truppen heimgesucht und verwüstet. Ein Jahr nach diesem Gefecht fand in unmittelbarer Nähe die Schlacht auf den Süptitzer Höhen statt.

Besondere Festlichkeiten:

Empfehlenswerte Spaziergänge

Im Zuge der Gebietsreformen gehört Pretzsch zur Stadt Bad Schmiedeberg. Weitere Informationen erhalten Sie unter: www.pretzsch-elbe.de

Übernachtungsmöglichkeiten
finden sie in den Abschnitten "Gastgeber" und "Camping"


Anreise

Pretzsch liegt an der B 182 und ist auf verschiedenen Routen zu erreichen. Möglichkeiten mit dem Pkw sind z. B. über Leipzig/Autobahn A 14 - Bad Düben - Bad Schmiedeberg oder über Wittenberg bzw. Torgau.
Zur Unterstützung Ihrer Ausflugsplanung ist am Ende dieser Hinweise eine Skizze beigefügt (zur Skizze). Sie können auch das Internet nutzen (z. B. google-maps - hier).

Möglichkeiten mit dem Bus siehe: www.insa.de

Keine Bahnverbindung.


Kartenskizze Dübener Heide

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