die Goitzsche, das Bernsteinmeer

Die Goitzsche

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Die Goitzsche. Manche denken nur an den See, der südöstlich von Bitterfeld entstanden ist. Die Goitzsche ist aber viel mehr. Es handelt sich um eine Kulturlandschaft, die vielseitige Erholung und Entspannung bietet. Natürlich ist der 25 km² große See das Kernstück. Er wird Goitzschesee, Großer Goitzschesee (bei google-maps) oder Bernsteinmeer genannt. Auf ihm tummeln sich Segelboote verschiedener ein Strandbild vom östlichen UferGröße, Passagierschiffe, deren Gäste die Weite des "Meeres" und seine Ruhe genießen, und auch kleine, muskelgetriebene Ruderboote. Ausreichend Ankerplätze sind vorhanden.

Am etwa 40 km langen Ufer bestehen vielfältige Möglichkeiten, seine Freizeit zu verbringen. Sonnen- und Wasseranbeter finden sowohl belebte  Strände mitPromenadenrestaurant entsprechendem Komfort als auch stille Buchten, in denen jeder nach seiner Art entspannen kann. Die Promenade nahe der B 100 lädt zum Bummeln ein und Gaststätten bieten eine breite Speisenpalette. An der Uferpromenade ist der Pegelturm ein beliebter Anziehungspunkt und nicht weit entfernt wartet ein Fahrgastschiff zur Rundfahrt (mehr dazu bitte klicken).

VinetaSehr gut kann die Goitzsche per Rad erkundet werden. Ein gepflegter Radweg führt um sie herum. Dabei lässt sich die Vielfalt der in den letzten Jahren gestalteten Landschaft am besten betrachten. Ausleihmöglichkeiten für Fahrräder bestehen.

Die Goitzsche wird als Kulturlandschaft des 21. Jahrhunderts bezeichnet. Dahinter verbirgt sich mehr als das bisher Beschriebene. Stichworte sind Landschaftskunst Halbinsel Pouch und Bitterfelder Bogen.

Aufzählungen langweilen, kommen Sie einfach hierher und erleben Sie dieses Kleinod am Südwestrand der Dübener Heide. Ausreichend Parkmöglichkeiten finden Sie beginnend hinter dem Ortsausgang Bitterfeld bis zum Ortseingang Mühlbeck. Und das gehört zum Pflichtprogramm:Bernsteinhotel

Die Uferpromenade verläuft etwa parallel zur B 100. Sie führt ein großes Stück am Ufer entlang und vermittelt einen ersten Eindruck von der Größe des Gesamtprojektes.

Im Hafen ankert die "Vineta". Jahreszeitlich unterschiedlich schippert sie Gäste über den See (auch Sonderfahrten für Gruppen sind möglich).

Der "Pegelturm mit Seebrücke" - gestaltet von Prof. Christ aus Weimar - ist wohl das Projekt, das am ersten ins Auge fällt. Der Pegelturm erreichte nach dem Hochwasser 2002 seine geplante PegelturmHöhe. Über 274 Stufen gelangt man auf die Aussichtsplattform, die sich 26 m über dem Wasserspiegel befindet. Der vielleicht etwas beschwerliche Aufstieg ist vergessen, wenn man oben die herrliche Sicht über den See und seine Uferlandschaft genießen kann. Keine Angst, auch wenn der Turm im Wind und durch die Wellen etwas schwankt, er ist gut verankert und ein feines Stahlnetz umhüllt ihn. Die zu ihn führende Seebrücke ruht auf 24 miteinander verbundenen Kunststoffpontons, es handelt sich folglich um eine schwimmende Brücke.
Nachts leuchtet der Pegelturm in wechselnden Farben.

Knapp einen Kilometer östlich erwartet die Halbinsel Pouch mit Landschaftskunst und der Agora auf Besucher. Dieses von Menschenhand Jachthafenerschaffene Areal ist ein Symbol für einen einzigartigen Strukturwandel - die Metamorphose einer ganzen Region. International erfolgreiche Künstler haben an diesem Kunstwerk mitgewirkt. Viele Wander- und Radwege durchziehen die Halbinsel. Der öfters wiederkehrende Besucher erlebt das Wachsen der Bäume und die Rückgewinnung dieses Stückchens Natur durch die Pflanzenwelt - mit etwas Glück wird auch ein Blick in die vorhandene Tierwelt gelingen.

Mit dem Bitterfelder Bogen wurde auf einer ehemaligen Hochkippe ein einzigartiger Aussichtspunkt über die neu entstandene Kultur- und Seenlandschaft der Region geschaffen. Auf Rampen führen in langgestrecktem Zick-Zack-Kurs zwei mal fünf Fußwege aus rutschfesten und engmaschigen verzinkten Stahlrosten in die Höhe (insgesamt 540 Meter). Alle Wege sind stufenlos.

DasWasserzentrum Bitterfeld, ein architektonisch interessantes Objekt, beherbergt die Ausstellung über die Gewinnung und Nutzung von Trinkwasser. Die Tourismusinformation hat hier ihren Sitz. Von Zeit zu Zeit finden Konzerte und andere Veranstaltungen statt.

Weitere Informationen erhalten Sie in der Tourismusinformation bzw. auf deren Internetseite


 

Anreise

Gute Verkehrsanbindung über die B 100 Bitterfeld - Wittenberg - geringe Entfernung zur Autobahn A 9 (ca. 15 km) - unmittelbar an den Naturpark Dübener Heide grenzend.
Unterstützung bei der Planung bietet eine Karte aus dem Internet.

Bahnverbindung: Bitterfeld, weiter mit ÖNPV

Möglichkeiten mit dem Bus: www.insa.de


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