Militärmuseum Bunker Kossa

Militärmuseum Bunker Kossa

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Die Landstraße liegt weitab und aus der Luft ist lediglich eine große Waldfläche zu erkennen. Doch der Insider weiß Bescheid. Hier in den Wäldern befindet sich ein Geheimnis, das viele Jahre gut gehütet war und von dem nur wenige Einheimische wussten: Der Ausweichgefechtsstand einer Armee der NVA (Nationale Volksarmee der DDR). Noch heute überkommen den Besucher bei der Anfahrt Zweifel, ob er hier auf dem richtigen Weg zum Museum ist.

Auf einem durch einen Zaun eingegrenztem 75 ha großen Waldstück befinden sich die unterirdischen Bunkeranlagen. Im Ernstfall konnten sie bis zu 350 Offiziere und Unteroffiziere sowie weitere 250 Personen aufnehmen. Er sollte die gedeckte Operationsplanung und -führung unter den Bedingungen des Einsatzes von Massenvernichtungsmitteln (A-B-C-Waffen) ermöglichen. Dabei war die Verbindung zu allen wichtigen Institutionen der Außenwelt gesichert. Ein modernes Kommunikationssystem gewährleistete dies.

Heute ist der Ausweichgefechtsstand Militärmuseum Denk-mal-Bunker und wird vom Euro-Center Militärgeschichte Leipzig/Dübener Heide e.V. liebevoll und aufwändig betreut.

Ein Ausflug ins Militärmuseum ist ein Tagesziel. Allein die Führung im Bunker dauert ein paar Stunden. Aber es ist lohnenswert, denn ähnliches findet sich auf der gesamten Welt nicht wieder. Besucher aus verschiedensten Ländern zeugen vom internationalen Interesse.

Weitere Informationen über Veranstaltungen, Öffnungszeiten u. a. erhalten Sie unter: www.bunker-kossa.de. Weg zum Bunker Kossa Im Gebäude des Museums befindet sich ein Imbiss. Gelegenheit zur Rast bietet auch der Landgasthof Friedrichshütte, der sich an der Zufahrtstraße von Söllichau zum Militärmuseum befindet. Weitere Informationen zur Gaststätte sie unter: www.Landgasthof-Friedrichshuette.de.


Anreise

Auto: Von Bad Düben in Richtung Bad Schmiedeberg bis Söllichau fahren. Im Ort links abbiegen, dann geradeaus bis zur Eisenbahnlinie. Hinter dieser links abbiegen. Der weitere Weg ist ausgeschildert. Doch nicht den Mut verlieren, es sind noch etwa 5 km bis zum Eingangstor.

Unterstützung bei der Planung bietet eine Internetkarte.

Keine Bahn- und Busverbindung.


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