Muldestausee

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Muldestausee


Der Muldestausee, nur durch einen wenige hundert Meter breiten Landstrich vom Großen Goitzschesee getrennt, bietet vielfältige Möglichkeiten, hier die Zeit zu verbringen. Spazierengehen oder Wandern, Radfahren, Baden, Angeln, Surfen oder Segeln - das sind nur ein paar Vorschläge.

Doch das Wichtigste: Hier genießen sie die Natur in unmittelbarer Kombination von Wald und Wasser, von Pflanzen- und Tierwelt. Hier können Sie ausspannen und sich erholen und zugleich sind Abwechslungen durch die Nähe zur Goitzsche und zur Stadt Bitterfeld gegeben.Muldestausee

Der Muldestausee entstand in den 70er Jahren des vorigen Jahrhunderts aus einem Braunkohletagebau. Damaliges Anliegen war, die Mulde umzuleiten, um den Kohleabbau im Bereich der Goitzsche zu ermöglichen. Eine über 300 m lange und etwa 20 Meter hohe Staumauer sorgte für einen Wasserrückstau von ca. 9 km. An der breitesten Stelle ist er 2 km breit und mit 6,3 m² Wasserfläche ist er das viertgrößte Gewässer im Bundesland Sachsen-Anhalt. An seinem Ufer liegen die Orte Buchdörfer Friedersdorf und Mühlbeck sowie Pouch (Sitz der Gemeindeverwaltung Muldestausee) und Schlaitz.

Ein 16 km langer Naturlehrpfad führt rund um den See und vermittelt einen Einblick in die Geschichte des Sees und der Bergbaufolgelandschaft. Über 40 Jahre nach der Flutung des Tagebaus weist nur noch wenig auf die Industrievergangenheit hin. Das Öko-Haus am See mit seinen Ausstellungen spannt den Bogen zwischen damals und heute und ist ein beliebtes Ausflugsziel am See.

Mühlbeck und Friedersdorf sind als die ersten Buchdörfer  Deutschlands bekannt,

Schlaitz lockt durch seine Holzskulpturen und seinen ideal am See gelegenen Campingplatz Besucher an undCampingplatz, Eingang

Pouch ist ein zentral gelegener Ort, er grenzt sowohl an den Muldestausee als auch den Goitzschesee, durch ihn führen die Bundesstraßen B 100 und B 183. Sehenswert sind das Schloss, der Rote Turm und die im 13. Jahrhundert aus Feldsteinen erbaute Kirche mit einem spätgotischen vierflügeligen geschnitzten Hochaltar. Das auf Schloss Pouch ansässige Geschlecht hatte direkte verwandtschaftliche Verbindungen zu den Herzögen von Anhalt-Bernburg und Anhalt Dessau, und diese finden sich insbesondere in den Armeen von Sachsen-Anhalts Friedrich dem Großen. Gaststätte Campingplatz

Gaststätten am Muldestausee

Heide-Camp Schlaitz (von B 100 abzweigen - ausgeschildert)

Schachtbaude (von B 100 abzweigen - ausgeschildert)

Für einen Ausflug an den Muldestausee sollte schon ein ganzer Tage eingeplant werden. In der Nähe sind ausreichend Übernachtungsmöglichkeiten vorhanden. Die Seiten "Gastgeber"und "Camping" enthalten entsprechende Hinweise.


Anreise

Auto: B 100 zwischen Bitterfeld und Wittenberg, nahe dem Ort Schlaitz - westlich von der Bundesstraße gelegen.

Unterstützung für die Reiseplanung bietet eine Karte aus dem Internet.

Keine Bahnverbindung.

Möglichkeiten mit dem Bus: www.insa.de


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